
1924 gründete Glenn T. Braden die Braden Steel Corporation in Tulsa, Oklahoma, und begann mit der Lieferung von Ausrüstung für die boomende Ölindustrie. Die ursprüngliche Reliable-Braden (RB) Nabenwinde wurde in die Rückseite der Radnabe eines Lkw integriert. Die Konstruktion im Spillwindenstil fand weite Verbreitung sowohl in der Ölindustrie als auch bei Energieversorgern.
Die erste ölgetränkte Sicherheitsbremse für Seilwinden wurde 1927 von BRADEN patentiert und setzte damit den Standard für Schneckengetriebe-Hebeseilwinden. Das Unternehmen brachte 1928 außerdem die erste konventionelle horizontale Seilwinde zur Montage auf LKW-Ladeflächen auf den Markt.
Die BRADEN PD-Serie wurde 1967 eingeführt. Speziell für den Einsatz auf Mobil- und Offshore-Kranen im Bau- und Schiffbau entwickelt, waren die PD-Hydraulikhebezeuge die ersten autarken „Krafttrommel“-Einheiten von BRADEN mit im Inneren der Trommel untergebrachtem Getriebe. Die BRADEN CH-Serie (Bauhebezeug) mit höherer Tragfähigkeit folgte 1968.
1981 löste BRADEN mit der Entwicklung des BRADEN-Bremsventils ein wichtiges Problem im Bereich der Energieabsorption und des dynamischen Bremsens, insbesondere bei Vertikalaufzügen. Dem langjährigen BRADEN-Ingenieur Dave Johnson wird die Entwicklung des „Herzstücks der Winde“ zugeschrieben
Das patentierte BRADEN-Bremsventil wurde als bedeutender Fortschritt in puncto Effizienz gefeiert, da es dem Bediener eine größere Geschwindigkeitsvariabilität sowie sanftere Hebe- und Senkvorgänge und eine zuverlässigere Lastkontrolle bietet.


Das neue synthetische Seil TRS von BRADEN wurde speziell für die Planeten-Bergewinden der TR-Serie entwickelt und getestet, deren Zugkraft zwischen 5.443 und 13.608 kg (12.000 bis 30.000 lb) liegt. Das synthetische Seil TRS ist viermal leichter als vergleichbare Stahlseile und trägt so zur Gewichtsreduzierung der Ausrüstung von Nutz- und Servicefahrzeugen bei, insbesondere in Kombination mit den leichten BRADEN UBL- oder UBX-Windenstoßstangensystemen.